Magazin Startseite

16.01.2012

Mein grünes Zuhause – mit Pflanzen wohnt sich’s besser

(Bildquelle: Scheurich)

Es ist Winter, draußen ist es kalt und grau. Umso wichtiger, dass man es sich drinnen schön macht und ein bisschen Farbe ins Spiel bringt. Mit Zimmerpflanzen geht das hervorragend. Sie verleihen den Räumen die gewünschte Wirkung: gemütlich, elegant, beruhigend oder anregend.

(Bildquelle: Scheurich)

(Bildquelle: Scheurich)

(Bildquelle: Scheurich)

(Bildquelle: Scheurich)

Pflanzen haben aber auch ganz pragmatische Vorteile: Sie sind Sauerstoffspender und sorgen so für eine bessere Luft im Haus. Die Auswahl an Zimmerpflanzen ist riesig. Es gibt alles, von stacheligen Kakteen bis hin zu prächtig blühenden Orchideen.

Bei der Pflege sind jedoch einige Punkte zu beachten: Wichtig ist zum einen der Standort der Pflanze. Manche Pflanzen brauchen sehr viel Licht, andere hingegen fühlen sich im Schatten wohler. Lichtbedürftige Pflanzen, wie Kakteen, freuen sich über einen sonnigen Platz auf der Fensterbank.

Das Wichtigste für gesunde Pflanzen ist aber das regelmäßige Gießen – das ist leichter gesagt als getan! Wem ist nicht schon mal eine schöne Zimmerpflanze eingegangen, weil er vergessen hat, sie zu gießen? Und bei der nächsten Pflanze wird dann so übereifrig gegossen, dass die Wurzeln anfangen zu faulen. Es hat eben leider nicht jeder Pflanzenfreund auch einen grünen Daumen. Das ist aber gar kein Problem! Es gibt sehr schöne Zimmerpflanzen, die wenig Pflege brauchen und es einem sogar verzeihen, wenn man einmal vergisst sie zu gießen. Dazu gehört zum Beispiel das immergrüne Farnkraut.

Beim Gießen gilt allgemein: Weniger ist mehr. Das heißt: Die Pflanzen erst dann gießen, wenn sie durstig sind, und die obere Fläche der Erde angetrocknet ist. Und dann in jedem Falle durchdringend gießen, damit die Wurzeln das Wasser aufnehmen können.

Und was tun, wen man in den Urlaub fährt und keine netten Nachbarn hat, die die Pflanzen versorgen? Einfach selbst ein Bewässerungssystem bauen. Das geht ganz schnell und einfach: Eine Plastikflasche mit Gießwasser füllen und sie umgekehrt in den Blumentopf stecken. Die Flasche gibt immer dann langsam Wasser ab, wenn der Boden nicht mehr ausreichend feucht ist.

Pflanzen brauchen übrigens nicht nur Wasser und mehr oder weniger Sonne zum Gedeihen. Lebensnotwendig sind auch Nährstoffe, die in der Blumenerde enthalten sind. Da diese nach einer gewissen Zeit aufgebraucht sind, ist düngen ist für viele Zimmerpflanzen ein Muss. Dafür gibt es spezielles Granulat sowie düngende Sprays und Flüssigkeiten, die ins Gießwasser gegeben werden können.

Doch auch die besten Düngemittel ersetzen die natürlichen Nährstoffe, die in der Erde enthalten sind, nicht bis in alle Ewigkeit. Daher ist es ratsam, die Pflanzen ab und zu umzutopfen und mit neuer Blumenerde zu versorgen. Außerdem brauchen die meisten Pflanzen nach einiger Zeit auch ein größeres Umfeld, schließlich wachsen die Wurzeln weiter, und dann kann es ganz schön eng im Topf werden.

Bei falscher Pflege kann es schnell passieren, dass die Zimmerpflanze krank wird. Nährstoffmangel erkennt man unter anderem an einem gräulichen Schleier auf den Blättern. Die Korkflechte verursacht Flecken auf den Blättern und ist eine Folge von zu viel Feuchtigkeit. Oder aber die Pflanze wird von Schädlingen, wie etwa Blattläusen, befallen. Dem kann man vorgebeugen, denn gesunde Pflanzen sind robuster gegen Schädlingsbefall. Es gilt also: die Pflanzen immer schön hegen und pflegen.

Und für die Selbermacher unter uns: Man muss Zimmerpflanzen nicht schon ausgewachsen kaufen – man kann sie auch selber großziehen. Einfach die entsprechenden Samen sowie Erde und ein Zimmergewächshaus im Fachhandel erwerben und schon wird aus der eigenen Wohnung ein kleines Gartenparadies.

 

Haus, Pflanzen, Einrichtung

„Mach mal“ – Die Community zum Heim­werken in Haus und Garten wird ge­trag­en vom Hersteller­verband Haus & Garten e.V. sowie dessen Mit­glieds­unter­nehmen: