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06.04.2017

Julia und Kathreen packen es an - Projekt: "Pflanzen aussäen im Büro!"

Im Büro des Mach Mal-Teams heißt es: Ärmel hochkrempeln und ran an die Erde! Wir (Julia und Kathreen), zwei absolute Pflanz-Newbies, haben Anzuchtgefäße, Plastikschalen, Kokos-Blumenerde in Ziegelform, verschiedene Samen (Salat, Kapuzinerkresse, Tomaten…), ein kleines Gewächshaus mit Schiebedach und ein Gewächshaus mit Quelltabletten. Was wir damit vorhaben ist wohl klar, aber ob das auch was wird? Das könnt ihr hier live mitverfolgen:

Tag 1: Aufbau/Aussäen (27.03.2017)

Pflanzen aussäen ist mehr Arbeit als man denkt. Beim Googeln kam uns alles ganz einfach vor: erstmal die Kokos-Blumenerde mit Wasser vermischen, diese dann in die Schalen verteilen, die Samen drauf und fertig. Doch was ist die richtige Menge Wasser? Ist es normal, dass die Erde noch so triefend nass bleibt? Mit wie viel Erde müssen die Samen bedeckt werden ohne dass es zu viel wird? Welchen Samen sollen wir in welches Gefäß pflanzen? Außerdem liegt unser Büro auf der Schattenseite des Gebäudes. Reicht das bisschen Sonne, damit die Pflanzen auch groß und stark werden?

Nach einer Stunde haben wir Tomaten in einer Plastikschale, Kapuzinerkresse in eckige Anzuchttöpfe und Brokkoli, Spinat, Frühlingzwiebeln, Lauch und Salat in das Pro Gewächshaus mit Quell-Tabletten aus Torf gesetzt. Jetzt heißt es warten!

Tag 2-3: Warten, warten, warten

Jeden Morgen wird mit einer Sprühflasche gegossen und mit Adleraugen untersucht, ob sich schon etwas tut. Noch verhalten sich die Pflänzchen ruhig. Mal sehen, wann sich das ändert…



Tag 4: Der Salat zeigt sich!

Jubelschreie durchbrechen die morgendliche Ruhe des Büros: das erste Grün ist durch die Erde gebrochen! Es ist der Salat, der als erstes das Licht der Welt erblickt. Stolz auf unseren ersten Erfolg sprühen wir etwas Wasser auf die kleinen Sprösslinge, damit sie munter weiterwachsen können. Bei den anderen tut sich noch nichts, aber das wird sicher noch! Am Ende des Arbeitstages bewässern wir unsere Pflanzen nochmal, immerhin ist Freitag. Wir sind gespannt, was sich nach dem Wochenende tut.

Tag 7: Die Tomaten kommen! Die Tomaten kommen!

Übers Wochenende sind auch die Tomaten aus der Erde geschossen. Manche ihrer Blätter sind noch halb in den Samenschalen, aber sie alle recken ihre Blätter munter zur Sonne.  Noch ein Erfolg! So kann doch jeder Montagmorgen starten. Bei den anderen hat sich noch nichts getan. Aber wir geben die Hoffnung natürlich nicht auf!

Tag 8: Es wird immer mehr!

Es macht unglaublich viel Spaß zu beobachten, wie immer mehr Leben auf unserer Fensterbank entsteht. Jetzt sind auch zwei Kapuzinerkressen über Nacht aus ihren Samen gekommen, und auch ein kleines Brokkoli-Pflänzchen zeigt sich.

Tag 17: Es wird Zeit fürs Pikieren!

Eine Weile haben wir unsere Pflänzchen einfach nur wachsen und gedeihen lassen. Aber jetzt, 17 Tage nach der Aussaat, wird es Zeit für den nächsten Schritt: Pikieren! Wir haben zwei improvisierte Pikerstäbe (ursprünglich waren es mal Sushi-Stäbchen) und mehrere Anzuchttöpfe. Zuerst haben wir aber nur den Salat und die beiden Brokkoli-Pflänzchen pikiert. Die Tomaten sind noch nicht so weit.

Langsam wird es eng auf unserer Fensterbank.

Ihr wollt selbst etwas anpflanzen? Dann schaut mal bei unserem Magazinbeitrag "Gewusst wie: Winter ade! Endlich kann ausgesät werden" vorbei!

Wusstet ihr, dass Kathreen letztes Jahr auch beim Tag des Garten und in der DingFabrik für euch war?

Garten, Frühling, Reportage

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