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14.08.2017

Gewusst wie: Pack- und Transporttipps für den Umzug

(Bildquelle: Thinkstock)

Der Mietvertrag ist unterschrieben, die Schlüssel für die neue Wohnung sind da und der Umzugstermin steht fest: Jetzt geht es an die detaillierte Planung des Umzugs! Mit der richtigen Vorbereitung lässt sich viel Stress am Umzugstag vermeiden. Wir verraten euch, wie ihr euren Hausstand richtig einpackt und selbst schwere Möbel unbeschadet in eurer neues Zuhause transportiert.

Bewährte Helfer: Umzugskartons

Umzugskartons sind als Transportmittel für Gegenstände wie Bücher, Geschirr oder Kleidung nach wie vor die beste Wahl. Sie sind stabil, stapelbar und besitzen Tragegriffe. Eine Auswahl an Umzugskartons findet ihr in Baumärkten, bei Umzugsfirmen oder in Online-Umzugsshops. Eine weitere Option ist es, Kartons zu mieten, zum Beispiel bei Umzugsunternehmen. In größeren Städten gibt es mittlerweile auch Unternehmen, die Kunststoffkisten verleihen. Diese sind nicht nur umweltfreundlich, sondern auch sehr stabil und handlich. Die letzte, aber günstigste Alternative: Fragt in eurem Familien- und Freundeskreis nach gebrauchten Umzugskartons.

Immer schön der Reihe nach: Umzugskartons packen mit System

Je früher ihr mit dem Packen der Kartons anfängt, umso stressfreier wird der Umzug. Folgendermaßen solltet ihr vorgehen: Erst einmal wandern die Dinge in die Kartons, die ihr vor dem Umzug nicht mehr benötigt. Das können zum Beispiel Bücher oder Kleidung für die nächste Jahreszeit sein. Ein Umzug bietet aber auch die perfekte Gelegenheit, endlich mal wieder auszumisten

Die Stapelecken und Umzugsclips von wolfcraft sorgen für stressfreies Packen (Bildquelle: wolfcraft)

Fliegt einfach alles in die Umzugskisten, was euch zwischen die Finger kommt, ist das Chaos beim Auspacken vorprogrammiert. Ihr spart eine Menge Zeit, wenn ihr eure Kartons thematisch nach Räumen verpackt. Konkret bedeutet das: In den Küchenkarton kommen nur Küchengeräte und Geschirr, in den Karton für das Badezimmer dagegen Hygieneartikel und Handtücher. wolfcraft hat für diesen Zweck praktische Umzugsclips entwickelt. Durch verschiedene Farben und Symbole ist auf einen Blick erkennbar, in welchen Raum die Kartons gehören. Netter Nebeneffekt: Ihr müsst die Kartons nicht beschriften und könnt sie wiederverwenden. Neben den Umzugsclips bietet wolfcraft außerdem Stapelecken an. Diese sind echte Umzugshelfer, weil sie nicht nur das Übereinanderstapeln der Kartons erleichtern, sondern auch verhindern, dass die Kartondeckel sich während dem Bepacken der Kisten schließen.

Einen Karton solltet ihr erst ganz am Schluss packen, den sogenannten Überlebenskarton! Der beinhaltet alles, was ihr am Umzugstag und in der ersten Nacht benötigt, wie zum Beispiel Hygieneartikel oder Trinkgläser. Ein Werkzeugkasten für kleinere Ausbesserungen sollte ebenfalls immer griffbereit sein. Dann kann auch während des Umzugs schon das ein oder andere Regal aufgebaut und kleinere Schäden nachgebessert werden.

Die Verteilung macht’s: Packfehler und Schäden beim Umzug vermeiden

Tut euch und euren Umzugshelfern den Gefallen und packt die Kartons nicht zu voll. Schwerer als 15 bis 20 Kilogramm sollten die einzelnen Umzugsboxen nicht sein. Um euren Kartons Stabilität zu verleihen, gilt: Schwere Gegenstände gehören nach unten, leichte nach oben. Allgemein solltet ihr auf eine ausgewogene Verteilung der Gegenstände achten: Packt nicht alle eure schweren Bücher in einen Karton, sondern verteilt sie mit leichten Gegenständen auf mehrere Kartons. Um zerbrechliche Gegenstände zu schützen, bieten sich Packpapier oder Luftschutzpolsterfolie an. Zeitungspapier ist zwar in großen Mengen verfügbar, aber als Polsterung ungeeignet, weil es bei erhöhtem Druck oder Feuchtigkeit Druckerschwärze auf den Gegenständen hinterlassen könnte. Eine bessere Idee: Handtücher, Socken, Bettlaken, Servietten und Co. als Schutz- und Stopfmaterial verwenden. Schließlich müssen diese Gegenstände so oder so in die neue Wohnung transportiert werden. Ein letzter Rat: Achtet darauf, dass hinter den Grifflöchern der Umzugskartons genug Platz für die Finger bleibt. Eure Umzugshelfer werden es euch danken!

Die Qual der Wahl: Der richtige Transportwagen für den Umzug

Wie sollen die Möbel und Kartons von der alten in die neue Wohnung transportiert werden? Wer kein Umzugsunternehmen beauftragen möchte, kann bei Mietwagenfirmen Möbeltaxen, Transporter oder sogar LKWs ausleihen. Aufgepasst: Je nach Wohn- und Umzugsort ist es gar nicht immer so einfach, einen Parkplatz für den Transporter direkt vor der Tür zu finden. Um auf Nummer sicher zu gehen, könnt ihr beim Ordnungsamt oder der Straßenverkehrsbehörde Halteverbotszonen beantragen.

Übrigens: Werden Waren oder Gegenstände transportiert, besteht in Deutschland laut Straßenverkehrsordnung eine „Ladungssicherungspflicht.“ Möbelstücke müssen zum Beispiel mit Gurten im Inneren des Umzugswagens fixiert werden, damit sie nicht verrutschen. Firmen wie ABUS und Conacord bieten eine umfangreiche Auswahl an Zurrgurten und Spanngummis an. Was bei der Ladungssicherung berücksichtigt werden muss, könnt ihr hier nachlesen:

Sonstige

13 Bewertungen

1

Die richtige Ladungssicherung – kinderleicht und extrem wichtig!

CONACORD 14.11.2011

Die Folgen mangelhaft gesicherter Ladung werden oft unterschätzt. Um sicher ans Ziel zu gelangen beachten Sie einfach die folgenden Punkte: • das Fahrzeug für das Gewicht und das ... Mehr lesen

  • Rubrik: Im Garten
  • Schwierigkeitsgrad: Easy
  • Kosten: Kosten: ca. 15,-
  • Dauer: Unter 1 Tag
  • Personen: 1 Person

Nützliche Helfer: Transport- und Tragehilfen für den Umzugstag

Hoch hinaus: Die Tragehilfe von wolfcraft entlastet die Arme und reduziert den Kraftaufwand spürbar (Bildquelle: wolfcraft)

Sperrige Schränke, schwere Möbelstücke und prall gefüllte Umzugskartons sorgen schnell für müde Arme und Rückenschmerzen. Damit die Ausdauer eurer Umzugshelfer nicht gleich nach der ersten Fuhre leidet, bietet wolfcraft Möbelroller, Transportkarren und ein Tragegurtsystem an. Welche dieser Transporthilfen am besten für euren Umzug geeignet ist, hängt von eurer neuen Wohnsituation ab. Wer im Erdgeschoss wohnt und viele Möbel besitzt, sollte einen Blick auf die Möbelroller werfen: Diese sind teil- und aufklappbar und bieten somit für Möbelstücke aller Formen und Gewichtsklassen Platz. Für den Transport in höhere Stockwerke, ist eine der Transportkarren eine gute Wahl: Selbst schwere Geräte, wie zum Beispiel Waschmaschinen oder Kühlschränke, können hiermit durch das Treppenhaus transportiert werden. Wenn ihr hauptsächlich Kartons nach oben befördern müsst, seid ihr mit dem Tragegurtsystem am besten beraten. Die vollen Kartons werden ganz einfach auf der an der Tragehilfe befestigten Abstellklappe positioniert. Ihr werdet sofort merken, dass ihr damit deutlich weniger Kraftaufwand aufbringen müsst als mit bloßen Händen.

Aufklappbar, teilbar oder kompakt nutzbar: Die Möbelroller von wolfcraft (Bildquelle: wolfcraft)

Noch mehr Tipps und Tricks für einen gelungenen Umzug

Hornbach bietet auf seiner Webseite eine praktische Umzugs-Checkliste zum Download an.

Auf dem Portal Moveria findet ihr nützliche Tipps, Checklisten und Blogbeiträge rund um das Thema Umzug. Außerdem könnt ihr nach Angeboten von Umzugsunternehmen sowie Internet- und Stromanbietern suchen.

Damit ihr euch in den neuen vier Wänden auch noch lange wohlfühlt, solltet ihr ab und zu über notwenige Renovierungen nachdenken. Werft doch mal einen Blick in unseren Magazinbeitrag „Frisch renoviert!“: www.mach-mal.de/magazin/view/5

 

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