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30.11.2017

Alles über Brennholz: Holz für den Kamin richtig wählen, hacken und lagern

(Bildquelle: Pixabay)

Wenn es draußen so richtig kalt ist, gibt es nichts Gemütlicheres als lange Abende vor dem Kamin. Doch welches Holz eignet sich besonders gut zum Heizen? Wie lagert man es am besten? Und was gilt es beim Holzhacken und -stapeln zu berücksichtigen? Wir haben uns für euch schlau gemacht.

Brennholz auswählen

Im Prinzip können alle Holzarten zum Heizen verwendet werden. Für welches ihr euch entscheidet, hängt von euren individuellen Bedürfnissen ab. Ist der Ofen die primäre Wärmequelle in eurem Zuhause? Dann sind schwere Hölzer wie Buche, Eiche oder Esche bestens geeignet. Sie brennen langsam ab und spenden somit lange Wärme. Birke ist leichter und eignet sich ebenfalls gut für den Kamin. Freunde der Ästhetik schätzen das dekorative Birkenholz wegen seines angenehmen Geruchs und der blauen Flamme, die durch die ätherischen Öle entsteht.

Geht es euch in erster Linie um die Gemütlichkeit? Dann sind leichte Hölzer wie Fichte und Kiefer die richtige Wahl. Sie lassen sich gut verarbeiten und aufgrund ihrer geringen Zündtemperatur schneller anzünden als schwere Hölzer. Wegen ihres hohen Harzgehalts brennen sie allerdings sehr schnell ab, es muss also öfters Holz nachgelegt werden. Aufgepasst: Wegen dem Harz fliegen bei Nadelholz nur so die Funken! Besitzt ihr einen offenen Kamin, solltet ihr auf Fichte und Co also lieber verzichten.

Achtung: Auf keinen Fall behandeltes Holz (wie zum Beispiel von alten Möbeln, die mit Farbe behandelt wurden) verbrennen, sonst können gesundheitsschädliche Stoffe freigesetzt werden!

Holz richtig spalten/hacken

Spätestens im März oder April solltet ihr das Holz für den nächsten Winter vorbereiten, damit es über die Frühlings- und Sommermonate trocknen kann. Viele Werkzeuge benötigt ihr nicht, um loszulegen: Alles, was ihr braucht, ist ein Hauklotz und eine robuste Axt. Eine große Auswahl an hochwertigen Äxten zum Spalten und Hacken von Holz bietet der Werkzeughersteller Fiskars an. Per Online-Test könnt ihr sogar herausfinden, welche Axt aus dem Sortiment am besten zu eurer Körpergröße, eurem Erfahrungsstand und dem Durchmesser eurer Stammstücke passt.

Der Sägebock von wolfcraft erleichtert die Holzbearbeitung (Bildquelle: wolfcraft)

Jetzt kommt der actiongeladene Teil: Das Holzhacken! Die wichtigsten Grundregeln: Der Hauklotz sollte sicher auf einer ebenen Fläche und auf Kniehöhe stehen. So erreicht die Axt die höchste Geschwindigkeit, bevor sie auf den Holzscheit trifft. Führe den Schlag immer mit dem gesamten Körper aus, nicht nur mit den Armen. So erhöhst du die Kraft, verhinderst aber auch, dass du dich bei einem Fehlschlag verletzt. Übrigens: Eine Alternative zum freistehenden Scheit bieten die praktischen Sägebocke von wolfcraft. Die einzelnen Holzscheite fixieren sich gegenseitig und du kannst mit der Säge mehrere auf einmal spalten. Das spart Zeit und ist außerdem rückenfreundlich.

Eine ausführliche Anleitung zum richtigen und sicheren Holzhacken, findet ihr hier:

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Brennholz richtig spalten und lagern

fiskars 20.10.2011

Beim Spalten wird immer noch gerne die klassische Axt verwendet. Moderne Spaltäxte, wie die X25 von Fiskars sind heute ergonomisch geformt, antihaftbeschichtet und haben den ... Mehr lesen

  • Rubrik: Im Garten
  • Schwierigkeitsgrad: Machbar
  • Kosten: Kosten: ca. 100,-
  • Dauer: 1-2 Tage
  • Personen: 1 Person

Wie bei vielen anderen Dingen im Leben gilt auch beim Holz hacken: Safety first! Schuhe mit Stahlkappen, eine Schutzbrille und rutschhemmende Arbeitshandschuhe schützen euch vor umherfliegenden Splittern und sorgen für ein sicheres Arbeiten. Der Werkzeughersteller kwb tools bietet zum Beispiel ein umfangreiches Arbeitsschutz-Sortiment an.

Holz richtig lagern

Bevor ihr eure frisch gespaltenen Scheite als Brennholz verwendet könnt, müssen diese erst einmal trocknen. Geschlossene Räume wie Garagen oder der Keller eignen sich nicht für die Lagerung von Holz, da dort schlecht gelüftet werden kann und das Material nicht richtig trocknet. Besser lagert ihr euer Holz im Außenbereich. Hierbei gilt: Das Holz sollte locker gestapelt werden, damit die Luft zirkulieren kann, aber nicht so locker, dass der Stapel instabil wird. Um Feuchte und Fäulnis zu vermeiden, sollte das übereinander gestapelte Holz niemals direkten Boden- oder Wandkontakt haben. Ziegelsteine oder Paletten als Unterlage und genügend Abstand zur Rückwand sind deswegen ein absolutes Muss! Eine super Lösung sind die Stapelhilfen von wolfcraft: Dank Abstandshaltern aus Kunststoff wird das Holz von unten belüftet. Nun müsst ihr euer Brennholz nur noch vor Regen schützen. Wasserfeste und UV-stabile Holz-Abdeckplanen aus dem Baumarkt schützen euer Brennholz vor Regen. Wer gerne heimwerkt, kann sich auch einen kompletten überdachten Unterstand bauen. Der Metallwarenhersteller GAH-Alberts erklärt euch hier, wie das geht. Ihr habt nicht genug Platz, um Holz aufzustapeln und mehrere Monate trocknen zu lassen? Es gibt zahlreiche Anbieter, die getrocknetes und zerkleinertes Holz direkt zu euch nach Hause liefern. Wer nicht im Internet bestellen möchte und ein geräumiges Fahrzeug besitzt, kann auch im Baumarkt Kaminholz kaufen.

Ein Holzfeuchte-Messgerät zeigt an, wann das Holz trocken ist (Bildquelle: wolfcraft)

Ob das Holz trocken genug ist, um verwendet zu werden, verrät euch ein sogenanntes Holzfeuchte-Messgerät. Werkzeughersteller wie wolfcraft bieten solche Geräte an, die die Restfeuchtigkeit des Holzes ermitteln. Zwei Prüfnadeln, die an dem Gerät befestigt sind, werden in das Holz gedrückt, danach kann auf der LCD-Anzeige des Geräts die Restfeuchte in Prozent abgelesen werden. Wenn diese nicht mehr als zwanzig Prozent beträgt: Ab in den Kamin damit und genießen!

Brennholz, Ofen, Holz, Winter, Werkzeug

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