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01.10.2012

Gartenhäuser und Wintergärten

Langsam aber sicher verabschiedet sich der Sommer – die lauschigen Abende im Garten oder auf dem Balkon sind für dieses Jahr vorbei. Wenn du deinen Garten mit seiner herbstlichen Pracht weiter genießen willst, ist ein Gartenhaus oder Wintergarten eine tolle Sache.

Gartenhaus (Bildquelle: suki.international)

Gartenhaus (Bildquelle: Marley)

Laubstop (Bildquelle: Marley)

Unterstand (Bildquelle: Suki)

Multifunktionsleiter (Bildquelle: HAILO)

Dachrinne (Bildquelle: Marley)

Darin kannst du es dir das ganze Jahr über gemütlich machen: Mit einer Sitzecke für Familie und Freunde erweiterst du deinen Wohnraum. Oder du schaffst Stauraum: Ein kleines Häuschen ist ideal, um Gartengeräte zu verstauen, und im Wintergarten kommen die Pflanzen gut durch die kalte Jahreszeit. Außerdem ist so ein Gartenhaus oder Wintergarten nicht nur praktisch, sondern steigert auch den Wert deiner Immobilie – also nichts wie los! Wir erklären, worauf du achten solltest.

Gartenhäuser

Gartenhäuser gibt es in vielen Varianten und Größen. Wenn du mit der Planung beginnst, solltest du zuerst überlegen: Welchen Nutzen soll das Gartenhaus haben? Welches Material möchtest du verwenden? Was schreibt die Bauverordnung vor – und hast du dein Vorhaben mit den Nachbarn geklärt?

Wofür verwendest du dein Gartenhaus?

Ein Geräteschuppen ist ideal, um Werkzeug zu verstauen und es vor Regen und Kälte zu schützen. Wenn du deinen Wohnraum erweitern möchtest, hast du die Wahl zwischen Gartenlauben, Pavillons, Hütten und kleinen Häuschen. Gartenlauben und Pavillons schützen vor Regen, da sie keine Seitenwände haben, sind sie aber nur bei schönem Wetter gemütlich. Gartenhäuser kann man das ganze Jahr über nutzen, sie können sogar mit einem Kamin ausgestattet werden. Das schafft eine angenehme Wärme und romantische Atmosphäre – aber ein bisschen Vorsicht ist geboten. Wir empfehlen die Installation eines CO-Melders, der vor zu hoher Kohlenmonoxid-Konzentration warnt

Welches Material eignet sich für dein Gartenhaus?

Holz, Metall oder Kunststoff? Welches Material das richtige ist, hängt davon ab, wie du dein Häuschen nutzen möchtest: Gartenhäuser aus Holz sind besonders gemütlich, und man kann sie in Form und Farbe an den persönlichen Geschmack anpassen. Mit der richtigen Pflege sind sie sehr robust und halten jahrzehntelang. Unser Tipp: Die Gartenholz-Stahlschrauben von suki sind dreifach versiegelt und halten so jeder Witterung stand. Gartenhäuser aus Kunststoff oder Metall sind sehr pflegeleicht, schützen Rasenmäher und Gartenwerkzeuge zuverlässig vor Wind und Regen und sind meistens eine günstige Variante.

Natürlich solltest du dein Gartenhaus vor Schäden durch Tau-, Regen- oder Spritzwasser schützen. Von Marley gibt es extra für die kleineren Dachflächen eines Gartenhauses passende Kunststoff-Dachrinnen aus hochwertigem Kunststoff in attraktiven Farben. Diese sind wetterbeständig, korrosionsfest und formstabil. Wie man diese anbringt, wird hier erklärt. Ebenfalls wichtig: Marley Laubstop. Das Gitterrohr aus recycelbarem Kunststoff hält die Dachrinne frei von Laub, sodass Regenwasser ungehindert durch das Fallrohr abfließen kann.

Auf, ans Werk!

Bis zu einer bestimmten Größe sind Gartenhäuser oft baugenehmigungsfrei. Wie viel Abstand man zum Nachbargrundstück halten muss oder wie hoch man bauen darf, regeln die Bauordnungen der Bundesländer. Wer alle rechtlichen Fragen geklärt hat, informiert freundlicherweise noch den Nachbarn über das Vorhaben, um Streit zu vermeiden – dann kann es mit dem Bau losgehen. Erfahrene Heimwerker können ein Häuschen nach ihren individuellen Wünschen und Vorstellungen entwerfen. Einfacher hast du es natürlich mit einem ein fertigen Gartenhaus-Set aus dem Bau- oder Gartenmarkt, das nach Anleitung aufgebaut wird. Klasse finden wir zum Beispiel das Winkelverbinder-Set von suki, mit dem man schnell und einfach einen geschützten Arbeitsplatz bauen kann.

Wenn du das Material zusammen hast, heißt es: Fundament legen, Wände aufstellen, Dach aufsetzen, fertig! Hilfeleistung dazu bietet das Hornbach-Team in seinem Anleitungsvideo. Und wie bei jedem Selbermacherprojekt solltest du auf Sicherheit achten – damit der Häuschenbau eine sichere Angelegenheit ist, solltest du beispielsweise eine Leiter verwenden, die auch auf rutschigem Boden sicher steht. Eine solche Multifunktionsleiter hat beispielsweise HAILO im Programm.

Wintergarten

Jetzt im Herbst, wenn sich das Laub verfärbt und die Blätter fallen, ist es herrlich gemütlich, im warmen Wintergarten zu sitzen. Auch deine Pflanzen fühlen sich dort wohl: Sie sind geschützt vor Eis und Frost und bekommen viel Licht.

Verschiedene Arten von Wintergärten

Kalte Wintergärten sind nur einfach verglast und gar nicht oder bis höchstens 12 Grad beheizt. Sie dienen also nicht als Wohnraum, sondern dazu, mit geringem Energieaufwand nicht winterfeste Pflanzen zu schützen. Warme Wintergärten, auch Wohn-Wintergarten genannt, sind dagegen mindestens doppelt verglast, denn für sie gelten strengere Anforderungen der Energieeinsparverordnung. In ihnen kann man sich das ganze Jahr über aufhalten, sie werden im Winter auf Raumtemperatur geheizt. Und dann gibt es mit den halbwarmen Wintergärten noch eine Zwischenform: Sie werden im Winter auf 12 bis19 Grad geheizt. Die Energieeinsparverordnung stellt geringere Anforderungen an die Wärmedämmeigenschaften, daher kann ein temperierter Wintergarten einfach oder zweifach verglast sein.

Welches Material eignet sich am besten?

Abhängig davon ob man einen kalten, warmen oder halbwarmen Wintergarten plant, wählt man die Verglasung. Am besten lässt du dich von den Fachleuten beraten, denn die Auswahl ist groß und reicht von Doppelstegplatten über Verbundsicherheitsglas bis zum Wärmeschutzglas. Einige Glassorten haben sogar Spezialfunktionen wie Sonnenschutz, Lichtlenkung, Solarzellen oder Selbstreinigung.

Auch die Rahmenkonstruktion kann man den eigenen Ansprüchen an Optik oder Kosten anpassen. Die Trägerelemente können aus Holz, Aluminium, Kunststoff oder Stahl sein. Holz lässt sich leicht bearbeiten und ist ebenso robust wie zum Beispiel Aluminium, allerdings muss es regelmäßig behandelt und vor Witterung geschützt werden. Die Rahmen sind relativ dick. Kunststoff ist sehr pflegeleicht, in vielen Farben erhältlich und zudem günstig. Ein Stahlkern im Inneren sorgt für die nötige Stabilität. Eine Rahmenkonstruktion aus Stahl ist zwar schwierig in der Verarbeitung, aber sehr tragfähig. Auch große Glaselemente sind damit ausreichend gesichert. Träger aus Aluminium sind wartungsarm und können individuell gestaltet werden, genau wie Edelstahl sind sie korrosionsfest und gut zu bearbeiten.

Konstruktion und Bau

Eine Checkliste, die an alle nötigen Schritte erinnert, findet man auf dem Branchenportal der Fensterindustrie.

Garten, Aufbewahrung, Winter

„Mach mal“ – Die Community zum Heim­werken in Haus und Garten wird ge­trag­en vom Hersteller­verband Haus & Garten e.V. sowie dessen Mit­glieds­unter­nehmen: