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01.09.2014

Gut verstaut - Möbel für die Aufbewahrung

Aufbewahrungsmöbel sind das A und O in jedem Haushalt. Ohne sie würden wir jeden Morgen die letzten sauberen Socken unter all den dreckigen suchen und jeden Abend über Legosteinchen, Papierberge oder Buntstifte stolpern. Besonders schön sind selbst gebaute, individuelle Truhen, Regale und Schränke. Wir zeigen euch, wie ihr eure Aufbewahrungsmöbel nach eurem Geschmack gestalten könnt!

Schrank restaurieren (Bildquelle: Motip Dupli)

Regalsystem (Bildquelle: Element System)

Regal (Bildquelle: Hornbach)

Kommode (Bildquelle: Wagner)

Schrank restaurieren (Bildquelle: Color Expert)

Aus Alt mach Neu

Mit ein bisschen handwerklichem Geschick kannst du alte Kommoden, Schränke und Regale wie neu aussehen lassen – nur charmanter. Für die „Verjüngungskur“ entfernt man zuerst die alte Farbe und schleift die Oberflächen des Möbelstücks. Danach beseitigt man Holzschäden und gibt dem Einrichtungsgegenstand einen neuen Anstrich. Bei den „Mach mal“-Projekten Design-Truhe und antiken Schrank restaurieren seht ihr den Effekt. Fügt man dieser Mischung aus Alt und Neu noch eine feminine Note und eventuell ein paar Gebrauchsspuren hinzu, spricht man vom Shabby-Look. Bei Omas Kommode seht ihr, was gemeint ist.

Doch auch ganz andere Gegenstände können in Aufbewahrungsmöbel verwandelt werden –alte Türen oder Obstkisten eignen sich zum Beispiel hervorragend als Regale! Dabei hat Upcycling nicht nur den Effekt, dass man damit voll im Trend liegt, es ist auch sehr umweltfreundlich. Da man alte Dinge wieder neu verwendet, wird weniger weggeworfen oder verbrannt – man recycelt! Außerdem kann man so seine Möbel individuell und genau nach dem eigenen Geschmack gestalten.

Selber bauen – aber wie?

Möchtet ihr ein Möbelstück komplett selber bauen, solltet ihr möglichst nachhaltiges und stabiles Holz verwenden, das mindestens einen Zentimeter dick ist. Goldfarbene Beschläge passen besser zu Schränken oder Truhen aus dunklem Holz. Für helles Holz eignen sich eher Beschläge in Schwarz oder Silber – wobei das natürlich auch Geschmackssache ist. Außerdem solltet ihr das Möbelstück nach dem Zusammenbauen lackieren, damit das Holz nicht zu schnell beschädigt wird. Beispiele für selbst gebaute Aufbewahrungsmöbel findet ihr auch unter unseren „Mach mal“-Projekten – zum Beispiel in Form eines Glasschränkchens.

Statt Holz kann man natürlich auch Stahl verwenden, wie beim Regalsystem von Element-System. Dabei befestigt ihr einfach Schienen an der Wand und hängt Aufbewahrungszubehör wie Drahtkörbe oder Holzfachböden ein. Durch einfaches Versetzen der Träger könnt ihr die Abstände zwischen den Körben und Böden individuell gestalten. Kombiniert ihr unterschiedlich lange Wandschienen, könnt ihr das Regalsystem auch unter Dachschrägen und Treppenaufgängen anbringen.  

Schrank und Sitzplatz in Einem

Kisten oder Truhen sind nicht nur praktisch zur Aufbewahrung, sondern können auch wunderbare Sitzgelegenheiten sein. Dafür müsst ihr nur ein Sitzkissen nähen und auf dem Deckel der jeweiligen Truhe anbringen. Natürlich lässt sich auch eine Sitzbank ohne Polster bauen. Ein Beispiel dafür wäre die Mini-Küchenbank unter unseren „Mach mal“-Projekten. Dabei schraubt ihr zwei kleine Holzkästen zusammen und befestigt auf dem so entstandenen Miniregal ein längeres Brett – fertig!

Rollender Raumteiler

Ein rollender Raumteiler ist vor allem für Wohnzimmer und Büroräume ein ideales Möbelstück. Hierfür werden mehrere gleichgroße Holzkästen benötigt, die man entweder kauft oder selbst zusammen baut. Diese könnt ihr nach Belieben lackieren und miteinander verschrauben, sodass daraus ein Regal und Raumteiler entsteht. Schließlich werden Rollen drunter geschraubt. Dadurch kann der Raumteiler einfach zur Seite geschoben werden. Dieses Möbelstück eignet sich besonders für Bücher und Dekorationen.

Die Nische wird zumSchrank

Habt ihr eine Nische im Zimmer, für die ihr bisher keine richtige Verwendung gefunden habt, könnt ihr diese in einen Schrank umbauen. Dafür muss man eine Aluminiumschiene an der Decke anbringen. An dieser werden Vorhänge befestigt, die sich auf- und zuschieben lassen. Papierflächenvorhänge gibt es zum Beispiel bei Gardinia. Möchtet ihr den Schrank als Kleiderschrank nutzen, befestigt ihr eine Stange in der Nische an den Wänden, die sich gegenüber liegen. Daran könnt ihr später Kleiderbügel hängen. Zusätzlich können noch Bretter eingebaut werden.

Das Büro verstecken

Viele Menschen nutzen ihr Wohnzimmer gleichzeitig als Büro – dort liegen dann Fachbücher, Ordner und Papiere herum. Doch es gibt eine Möglichkeit, den Raum tagsüber als Büro zu nutzen und abends das Wohnzimmerfeeling genießen zu können: Dafür baut ihr einen Schrank mit integriertem Schreibtisch. Statt der typischen Holztüren werden Falttüren angebracht. Im Schrank können so Bücher, Arbeitsutensilien und sogar der Computer verstaut werden. Möchtet ihr nun arbeiten, öffnet ihr die Falttür und schiebt – für mehr Beinfreiheit – den Rechner heraus. Nach getaner Arbeit kann man diesen einfach wieder hinein schieben, alle Utensilien verstauen und die Falttür schließen. So bleibt das Wohnzimmer gemütlich!

Haus, Aufbewahrung, Möbel, Einrichtung, Holz

„Mach mal“ – Die Community zum Heim­werken in Haus und Garten wird ge­trag­en vom Hersteller­verband Haus & Garten e.V. sowie dessen Mit­glieds­unter­nehmen: