Magazin Startseite

20.12.2013

Kleine Werkzeuglehre - Was gehört in den Werkzeugkoffer?

Sitzmöbel, Gartenhäuser oder Spielzeug – auf Mach mal haben wir viele schöne Anleitungen für tolle Heimwerkerprojekte. Damit ihr diese nachbauen und noch mehr großartige Projekte erarbeiten könnt, braucht ihr natürlich das passende Werkzeug. Wir verraten euch, was in keiner Werkzeugkiste fehlen darf!

Der Schlosserhammer liegt gut in der Hand (Bildquelle: SHW Schmiedetechnik)

Ordentlich aufgehoben sind Dübel und Schrauben im praktischen Koffer (Bildquelle: HSI Hermann Schwerter)

Erst hoch hinaus, dann gut verstaut: Die Trittleiter spart Platz (Bildquelle: Hailo)

Alles findet seinen Platz im Wandsystem (Bildquelle: Allit)

Praktisch: Der Wraptor sorgt für Ordnung (Bildquelle: Kopp)

Aalglatt: Der Schwingschleifer (Bildquelle: Black & Decker)

Auch große Flächen sprüht der Flexio 585 problemlos (Bildquelle: J. Wagner)

Alles zur Hand mit dem MultiEvo (Bildquelle: Black & Decker)

Sicherheit geht vor! Beim Bohren immer Handschuhe tragen (Bildquelle: Black & Decker)

Die Lampe "Gryps" für Heimwerker mit Grips (Bildquelle: Paulmann)

Die Basics
Hast du deine Leidenschaft fürs Heimwerken erst kürzlich entdeckt? Willst du für deine Tochter oder deinen Sohn eine Grundausrüstung für die erste Wohnung zusammenstellen? Oder einfach sicherstellen, dass in deinem Werkzeugkoffer nichts fehlt? Zur Grundausrüstung für jeden Heimwerker gehören auf jeden Fall Schraubenzieher. Besonders praktisch sind die doppelseitigen Modelle, deren Schaft man umdrehen kann. So hat man je nach Bedarf eine Kreuz- und eine Schlitzseite zur Hand. Ratschen, auch Knarren genannt, sollten ebenfalls nicht fehlen – mit ihnen kann man ganz leicht Schrauben und Muttern festziehen oder lösen. Im Ratschenkasten sind verschiedene Schrauben-, Ring- und Inbusschlüssel enthalten sowie eine Auswahl an Schraubköpfen in verschiedenen Größen. In jedem Haushalt unverzichtbar ist außerdem ein Hammer. Für Einsteiger empfehlen sich sogenannte Schlosserhammer mit hölzernem Griff und Stahlkopf. Mehr als nur Nägel einschlagen kannst du mit einem Klauenhammer: Er hat eine gespaltene Seite, mit dem du eingeschlagene Nägel wieder heraushebeln kannst. Zu Schraubenziehern und Hämmern gehören natürlich auch Schrauben, Dübel und Nägel. Was es da zu beachten gibt, könnt ihr in unserem Artikel „Die richtige Befestigung – Schrauben, Dübel und Nägel im Einsatz“ nachlesen.

Schiefe Bilder oder Regale an der Wand müssen nicht sein – dafür gibt’s schließlich Wasserwaagen. Ebenfalls ein wichtiger Helfer ist ein Magnet: Mit ihm kannst du vor dem Bohren oder Hämmern metallische Leitungen in der Wand aufspüren, und im Werkzeugkasten hält er außerdem lose Nägel und Schrauben zusammen, sodass alles an seinem Platz bleibt. Schließlich gehören Zangen zu den unverzichtbaren Basics: Mit einer Flachzange zum Halten und einer Beißzange zum Ziehen von Nägeln oder Schneiden von Drähten bist du gut gerüstet.

Ganz schön praktisch: Es gibt komplett befüllte Werkzeugkoffer für jeden Heimwerkertyp. Meister Werkzeuge hat tolle Varianten im Angebot, vom Studenten- über den Allzweck- bis hin zum Profi-Koffer steht für jeden das passende Sortiment an Schraubenziehern, Zangen, Messern und Ratschen bereit. Zusätzlich zur großen Auswahl an Werkzeugen bekommt man immer noch den passenden Koffer für die Aufbewahrung dazu. Unser Tipp: Wer sich einen Koffer zulegen und ihn auch tatsächlich benutzen möchte, sollte sich nicht auf halbe Sachen einlassen. Ein durchdachter Inhalt, abgestimmt auf die Bedürfnisse UND eine gute Qualität der Werkzeuge sind die Voraussetzungen für einen guten Koffer.

Wenn du mit Holz arbeiten möchtest, brauchst du natürlich besonderes Zubehör. Mit einer Handsäge, zum Beispiel einem Fuchsschwanz oder einer Bügelsäge, kannst du mit etwas Übung viele interessante Arbeiten fertigen. Halte immer Feilen, Raspeln und Schmirgelpapier bereit, damit du die Kanten glätten kannst. Neben Maßband und Zollstock gehören Schmieröl, ein Bleistift, ein Cutter, Draht und Klebeband in den Werkzeugkoffer.

Die Extras
Mit der Grundausrüstung kannst du schon eine Menge anfangen. Doch für größere Projekte braucht es eben manchmal auch größere Werkzeuge. Vielseitig einsetzbar sind Akkuschrauber, mit denen man Schrauben viel schneller ein- und ausdrehen kann als per Hand mit dem Schraubenzieher. Je nach Untergrund ist es besser mit einem Bohrer vorzubohren und einen Dübel einzusetzen, damit die Schrauben eine bessere Führung erhalten und stabiler sitzen. Bei beiden Maschinen solltest du beim Kauf darauf achten, dass sie gut in der Hand liegen. Ein Set mit Bohr- und Schraubaufsätzen in verschiedenen Formen und Größen gibt es zum Beispiel von Conmetall.

Für Holzarbeiten ist eine Stichsäge ein praktisches Instrument. Mit ihr lassen sich saubere Kanten und Rundungen sägen. Ein Schwingschleifer glättet alle großen Flächen und Kanten oder raut die Flächen an, um sie für den Farbauftrag vorzubereiten. Großflächig sprühen kann man mit dem Sprühsystem Flexio 585 von J. Wagner. Sehr praktisch und obendrein platzsparend sind sogenannte Multifunktionstools. Der MultiEvo von Black & Decker kann mit acht verschiedenen Aufsätzen genau an deine Heimwerker-Bedürfnisse angepasst werden: Ein Bohrer, ein Schleifer, eine Mini-Kreissäge und fünf weitere Werkzeugköpfe können mit einem einfachen Klick-System je nach Bedarf gewechselt werden.

Wenn du diese großen Geräte nicht besonders oft benötigst oder dir nicht sicher bist, welches das Richtige für dich ist, kannst du im Baumarkt auch Werkzeuge ausleihen. Dort erklären dir die Experten auch, wie du sicher mit der Maschine umgehst und was zu beachten ist. Die fällt die Entscheidung für ein Modell schwer? Dann lohnt sich ein Blick in Michas Holzblog. Er veröffentlicht regelmäßig Erfahrungsberichte zu verschiedenen Werkzeugen und Maschinen.

Sicherheit geht vor!
Viele Werkzeuge sind spitz oder haben scharfe Kanten. Damit dir beim Heimwerken nichts passiert, solltest du also für Sicherheit sorgen. So gehören in deinen Werkzeugkoffer unbedingt ein paar Arbeitshandschuhe und eine Schutzbrille. Damit nichts daneben geht, sollte dein Arbeitsplatz gut beleuchtet sein. Praktisch ist die Lampe „Gryps“ von Paulmann: Mit ihrer Klemmvorrichtung aus Eisen kann sie überall platziert werden, wo du das Licht gerade brauchst. Wer hoch hinaus will, zum Beispiel um Nägel für ein Regal in die Wand zu schlagen, braucht eine Leiter. Wichtig dabei ist, dass sie nicht wackelt und sicheren Halt bietet. Die Trittbrettleiter von Hailo ist durch ihre gummierten Füße und Trittflächen besonders rutschfest. Und damit du dir beim Hämmern nicht auf die Finger haust, gibt es einen einfachen Trick: Mit einem Kamm kannst du den Nagel in der richtigen Position und gleichzeitig deine Finger in sicherer Entfernung zum Hammer halten! Bei manchen Arbeiten wie Bohren und Sägen kann es schon mal sehr laut werden. Dann solltest du deinen Ohren (und auch denen deiner Mithelfer) einen Ohrenschutz aufsetzen. Das verhindert nämlich nicht nur Hörschäden, sondern auch Kopfschmerzen.

Nach getaner Arbeit muss das Werkzeug natürlich gereinigt werden. Am besten trägst du, besonders bei den scharfen Sachen, Handschuhe, damit du dich nicht schneidest oder piekst. Vergiss nicht, den Stecker zu ziehen, bevor du dich an die elektrischen Geräte machst! Und für den Fall, dass doch einmal ein Malheur passiert: Halte im Werkzeugkasten auch immer ein paar Pflaster bereit!

Die Aufbewahrung
So viel Werkzeug braucht natürlich auch seinen Platz. Für die Grundausstattung reicht oft ein Werkzeugkoffer oder eine Werkzeugtasche. Allit hat eine große Auswahl an verschiedenen Modellen aus Metall, Textil und anderen Materialien. Für Nägel und Schrauben eignen sich neben dem Magneten auch kleine Kästchen und Schachteln, um sie ordentlich beisammen zu halten. Verschiedene Hüllen und Schienen, zum Beispiel aus Pappe, schützen deine Werkzeuge vor dem Abstumpfen und bieten auch Sicherheit vor Verletzungen. Vor Rost schützen kannst du dein Werkzeug mit einem einfachen Stück Kreide oder Holzkohle – beides bindet Feuchtigkeit.

Richtig gut aufgehoben sind alle Deine Werkzeuge, Maschinen und Zubehör in den Wandsystemen von Allit. Die Wandaufbewahrung StorePlus Flex kannst du individuell anpassen oder erweitern und alle deine Sachen darin verstauen. Auch um Kabelsalat musst du dir keine Gedanken mehr machen! Der Wraptor von Kopp hält Maschinen- oder Verlängerungskabel fest wie ein Kabelbinder zusammen, lässt sich aber leicht öffnen und wieder verschließen. In seinem Tragegriff ist außerdem ein praktisches Loch zum Aufhängen.

Ran ans Werk!
Jetzt möchtest du bestimmt direkt loslegen! Probiere es doch mal mit …

Hier könnt ihr nach weiteren tollen Projekten zum Nachbauen stöbern. Wir freuen uns auch über kreative neue Anleitungen, die ihr einstellt!

Werkzeug, Aufbewahrung

„Mach mal“ – Die Community zum Heim­werken in Haus und Garten wird ge­trag­en vom Hersteller­verband Haus & Garten e.V. sowie dessen Mit­glieds­unter­nehmen: