Magazin Startseite

01.10.2014

Größer oder kleiner: Zwischenwände einziehen, Durchbrüche machen und Türen und Fenster selber einbauen

(Bildquelle: wakila | istockphoto)

Die eigenen vier Wände stehen für das Gefühl, zu Hause zu sein. Hier will man sich wohl fühlen – dazu gehört auch, dass die Größe der Zimmer und die Aufteilung der Räume stimmen. Gerade wenn man umgezogen ist oder sich die Lebensumstände geändert haben, muss man da schon mal nachbessern. Wohnräume lassen sich glücklicherweise sehr flexibel gestalten – sei es nun größer oder kleiner.

Kärcher Mehrzwecksauger (Bildquelle: Kärcher)

Kärcher Mehrzwecksauger Extension Kit (Bildquelle: Kärcher)

Passgenaue Lösung (Bildquelle: Marley)

Falttüren nach Maß (Bildquelle: Marley)

(Bildquelle: Marley)

Mehr Wohnräume schaffen 

Manchmal machen es die Lebensumstände nötig, mehr Zimmer im Eigenheim zu schaffen. Zum Beispiel, wenn ein neues Familienmitglied einzieht, man ein Arbeits- oder Heimwerkerzimmer braucht oder einem der ursprüngliche Schnitt einfach nicht mehr zusagt. Eine Trennwand kann viel ausmachen, um mehr Privatsphäre zu schaffen und sich räumlich abzugrenzen. So entstehen neue Zimmer und Räume. Nichttragende Innenwände und Trennwände können fortgeschrittene Heimwerker aus Metallständerwerk und Gipsplatten bauen. Wie das funktioniert erklärt Knauf im Projekt Trennwand bauen in Trockenbauweise ausführlich.

Bei der Planung sollte man immer überlegen, welchen Zweck der Raum erfüllen soll: Möchte ich mich darin aufhalten? Dann sollte der Raum genügend Bewegungsmöglichkeit bieten. Möchte ich Sachen darin lagern? Dann genügt eine kleine Fläche. Ein guter Trick, um sich für die richtigen Maße zu entscheiden, ist, sich schon im Vorhinein ein Bild zu machen, wie der Raum am Ende eingerichtet werden soll. Die Möbel können zur Probe direkt an Ort und Stelle platziert werden, um zu sehen, ob alles den benötigten Platz hat und noch genügend Bewegungsfreiheit bleibt. Wer plant, noch neue Möbel zu kaufen, kann aus Pappe oder Zeitungspapier Platzhalter ausschneiden und sie auf dem Boden platzieren.

Wenn ein neuer Raum entsteht, fallen oftmals Ausbauarbeiten in den Innenräumen eines Gebäudes an, wie das Anbringen von Fußboden-, Wand-, und Deckenbekleidungen. Welche Arbeitsschritte für den Innenausbau erforderlich sind und welches Werkzeug zweckmäßig ist, zeigt das Projekt
Innenausbau mit innovativem Werkzeug von wolfcraft. Wenn das neue Zimmer ein Kinderzimmer werden soll, ist der „Traumwald im Kinderzimmer“ von lailani eine tolle Designidee.
 

Raum für Offenheit

Manchmal braucht man einfach mehr Platz! Mit Durchbrüchen können enge Räume zu einem großen zusammengeschlossen werden: Zum Beispiel, wenn die Küche und der Essbereich kombiniert werden sollen. Oder zwei kleine Zimmerchen zu einem großen Kinder- oder Schlafzimmer ausgebaut werden.

Einen entsprechenden Wanddurchbruch kann man selbst durchführen. Aber Achtung! Auf keinen Fall sollte man einfach drauflos hämmern. Wenn man eine tragende Wand erwischt, kann das böse enden. Auf der sicheren Seite ist man in jedem Fall, wenn man einen Fachmann zurate zieht
das kann zum Beispiel ein Statiker oder ein Architekt sein.

Sobald geklärt ist, ob ein Durchbruch an der gewünschten Stelle sinnvoll und machbar ist, können die ersten Vorkehrungen getroffen werden. Dazu gehören natürlich die richtigen Werkzeuge: Neben den üblichen Hilfsmitteln wie Wasserwaage und Hammer sind ein Trennschleifer mit Diamantscheibe, Stahlstützen und ein großer Bohrhammer nötig für die bevorstehenden Arbeitsschritte. Wer diese Geräte nicht im eigenen Werkzeugschuppen hat, kann sie im Baumarkt oder über ein Sharing-Portal ausleihen.

Mit einer Richtlatte und einer Wasserwaage werden die Umrisse des Durchbruchs auf die Wand gebracht. Je nach Geschmack wählt man zwischen einer geraden oder einer gebogenen Form. Mit einem Schlagbohrer werden die Eckpunkte dann auf die andere Seite der Wand übertragen, das heißt, der Bohrer wird einmal komplett durch die Wand geführt. Dann wird die Wand entlang der Markierung mit dem Trennschleifer aufgeschnitten. Sicherheitsvorkehrungen wie Staubmaske, Schutzbrille und Handschuhe sind dabei ein absolutes Muss! Mit Vorschlaghammer und Brecheisen wird jetzt der ausgeschnittene Mauerteil entfernt. Sobald alles gereinigt und entrümpelt ist, kann die Wand auch schon verputzt werden.

Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Beim Zuschneiden von Holz, beim Abschleifen lackierter Oberflächen und bei ähnlichen Tätigkeiten entsteht eine beachtliche Menge Abfall und feiner Staub. Deshalb sollten auch bei solchen Arbeiten immer Atemschutz und Brille verwendet werden. Noch besser ist es, gleich eine Staubabsaugung an das Elektrowerkzeug anzuschließen. Viele Geräte bieten eine solche Vorrichtung. Dann wird der Schmutz gar nicht erst herumgewirbelt, und die Umgebung bleibt deutlich sauberer. Besonders komfortabel gelingt die Absaugung, wenn dafür ein Mehrzwecksauger wie der MV 3 P von Kärcher  zum Einsatz kommt, der über eine zusätzliche Steckdose verfügt. Der Vorteil: Das Elektrowerkzeug kann so direkt am Sauger angeschlossen und betrieben werden. Dieser startet automatisch, wenn das Werkzeug eingeschaltet wird. Beim Abschalten sorgt ein kurzer Nachlauf des Saugers dafür, dass kein Staub im Saugschlauch bleibt.


Offenes Wohnen ist im Trend. Die einzelnen Wohnbereiche verschmelzen miteinander: Die Küche hat sich zum Wohnbereich geöffnet, das Badezimmer zum Schlafzimmer. Doch bei aller Großzügigkeit, die das offene Wohnen vermittelt, möchte man gelegentlich einen Raum für sich allein haben. Beides ist möglich: Mit Falttüren lassen sich Räume ganz leicht teilen und so bei Bedarf ein Rückzugsort schaffen. Dank der Dekore und Glaseinsätze fügen sich die Falttüren von Marley harmonisch in das Ambiente ein – ganz gleich, ob der Einrichtungsstil klassisch oder modern ausgerichtet ist.

Türen und Fenster

Natürlich braucht ein neues Zimmer auch Zugänge: In die neuen Trockenbauwände kann man den Platz für die Tür direkt mit einplanen. So ein Türrahmen lässt sich nach dem eigenen Geschmack gestalten wie das geht zeigen Wagner in ihrem Projekt How-to-do Türrahmen. Aber auch in einer bereits bestehenden Mauer können ambitionierte Heimwerker mit der richtigen Beratung vom Profi auch ohne Maurerausbildung einen Durchbruch für den Türrahmen schaffen. In tragende Wände müssen zusätzliche Stahlstützen eingearbeitet werden, um den Kraftfluss der Mauer Richtung Boden aufrechtzuerhalten. Darum müssen sogenannte Mauerstürze im Durchbruch fixiert werden. Diese Abdeckungen kann man schon fertig im Baustoffhandel kaufen.

Was wären Räume ohne Licht: Das neu geschaffene Zimmer hat nicht genügend Licht, die Fenster im Haus sind alt oder die Rahmen marode und es zieht? Dann ist es Zeit für ein neues Fenster. Ähnlich wie beim Einbau von Türen muss hier wieder ein Durchbruch in die Wand geschlagen werden. Anders als bei innenliegenden Türen ist hier besonders wichtig, dass gründlich verputzt und gedämmt wird, damit durch Wind und Wetter keine Schäden entstehen und zum Beispiel Feuchtigkeit nach innen gelangt. Wie das funktioniert, erklärt Pattex im Projekt Neue Fenster einbauen.

Ist das eigene zu Hause erstmal fertig angepasst und eingerichtet, verleiht eine schöne Deko ihm den letzten Schliff. In unserer Kategorie „Deko und Wohnaccessoires“ gibt es eine Menge toller Anregungen dafür!
 

 

Haus, Renovieren, Bauen

„Mach mal“ – Die Community zum Heim­werken in Haus und Garten wird ge­trag­en vom Hersteller­verband Haus & Garten e.V. sowie dessen Mit­glieds­unter­nehmen: