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19.10.2015

Fünf Tipps für rückenfreundliches Heimwerken

Ein leidenschaftlicher Heimwerker steckt nicht nur viel Zeit, sondern auch viel Kraft in sein Hobby. Das kann auf Dauer ganz schön anstrengend sein, auch für den Rücken. Die Folge sind oftmals Rückenschmerzen. Mit diesen fünf Tipps hast du noch lange Spaß am Heimwerken.

Statt bücken lieber die Knie beugen! (Bildquelle: Gardena)

Ein Hochbeet schont den Rücken. (Bildquelle: Klenk)

Auch an einem Pflanztisch kann man bequem arbeiten. (Bildquelle: Gartenfee1312)

Für die Haltung: Der richtige Arbeitsplatz

Sowohl beim Arbeiten im Stehen als auch im Sitzen ist es wichtig, dass du deine Arme entspannt im rechten Winkel auf der Arbeitsfläche ablegen kannst. Eine höhenverstellbare Tischplatte ist ideal, wenn du zwischen Stehen und Sitzen wechseln möchtest. Beim Sitzen gilt: Der Rücken sollte möglichst gerade gehalten werden. Damit die Muskulatur nicht verkrampft, wechsle öfter mal deine Sitzposition oder stell dich für eine Weile hin. Ein ergonomisch geformter Stuhl kann deine Haltung zusätzlich verbessern.

Pausen einhalten: Entspannung im Rücken

Pausen sind wichtig, damit es gar nicht erst anfängt, zu ziepen! Lege einen Zeitraum fest, nach dem du für ein paar Minuten die Arbeit niederlegst und ganz bewusst für Entspannung im Rücken sorgst. Wir empfehlen, nach jeder vollen Stunde eine kurze Pause einzulegen. Wenn es schon vorher bei dir spannt oder schmerzt, höre auf deinen Körper und unterbrich das Werken! Kommt es öfter vor, lass deinen Rücken bitte auch von einem Arzt untersuchen.

Statt häufigem Bücken: Rückenfreundlich gärtnern

Das Jäten, Rechen oder generell Arbeiten mit Gartengeräten kann schnell auf den Rücken gehen und Rückenschmerzen verursachen. Eine echte Erleichterung ist da ein Hochbeet oder ein Pflanztisch, an dem man bequem arbeiten kann. Viele Gartengeräte wie Laubbläser oder elektrische Heckenscheren gibt es auch mit Akku im Rucksackformat. Unkrautstecher mit Teleskopgriff, zum Beispiel von fiskars, ersparen dir häufiges Bücken. Und wenn der Tiefgang doch mal unvermeidlich ist: Die Knie beugen und den Rücken gerade halten!

Die Wirbelsäule unterstützen: Richtig heben

Die Beine haben mehr Kraft als der Rücken, darum solltest du Lasten immer aus den Knien heraus anheben. Stelle dich also vor den Gegenstand, gehe in die Hocke, und atme beim Anheben aus. Durch die so angespannten Bauchmuskeln wird die Lendenwirbelsäule unterstützt und der Rücken bleibt gerade. Achte beim Tragen darauf, dass der Gegenstand nah am Körper ist, so musst du dich weniger verbiegen. Beim Absetzen auch wieder ausatmen und in die Hocke gehen.

Rückengesundheit: Heimwerker-Rückenübungen

Mit ein paar einfachen Übungen und gezielten Bewegungen kannst du deinem Rücken zusätzlich Gutes tun. Du kannst zum Beispiel zwischen den Arbeitsschritten den Kopf kreisen oder in der Pause deinen Nacken dehnen. Hier findest du ein paar einfache Übungen, die du in deine Werkstattroutine einbauen kannst.

Garten, Haus

„Mach mal“ – Die Community zum Heim­werken in Haus und Garten wird ge­trag­en vom Hersteller­verband Haus & Garten e.V. sowie dessen Mit­glieds­unter­nehmen: