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25.01.2016

Gewusst wie: Bewegungsmelder installieren – für mehr Sicherheit zu Hause

Bewegungsmelder können vor Einbrüchen schützen. Sie sind an Garagen oder am Hauseingang installiert und schrecken potentielle Diebe mit ihrem Licht ab. Denn die fühlen sich in der schützenden Dunkelheit – also vor allem jetzt im Winter – am wohlsten. Wie man Bewegungsmelder installiert und welche verschiedenen Typen es gibt, erklärt uns die Heinrich Kopp GmbH in Ihrem Gastartikel.

(Bildquelle: Heinrich Kopp GmbH)

So funktioniert ein Bewegungsmelder

Ein Bewegungsmelder ist im Grunde ein intelligenter Ersatz für den Lichtschalter. Er enthält einen elektronischen Sensor, der auf bewegte Wärme reagiert – dadurch geht das Licht an. Ein Zeitschalter schaltet das Licht nach einer gewissen Zeit automatisch wieder aus. Sensoren reagieren auf Radar, Ultraschall, Infrarotstrahlung oder eine Kombination daraus. Am häufigsten sind Passiv-Infrarot-Sensoren, die auf durch Wärme erzeugte Infrarotstrahlung reagieren. Dabei erfassen sie je nach Modell einen Winkel von 90 bis 360 Grad und haben eine Reichweite von mehreren Metern. Im Normalfall reichen aber sechs bis zehn Meter für den Eingang von Privathäusern aus.

Viele Modelle verfügen außerdem über einen Helligkeitssensor. Dadurch können sie so eingestellt werden, dass sie sich zum Beispiel erst in der Dämmerung oder in der Nacht einschalten. Im Außenbereich ist das besonders praktisch, damit das Licht nicht angeht, wenn die Sonne noch hoch am Himmel steht.

Einen Bewegungsmelder anschließen

Es gibt Aufputz- und Unterputzbewegungsmelder. Bei einer Unterputzmontage wird die Installation ins Mauerwerk eingestemmt und ist anschließend vollständig überdeckt. Aufputz bedeutet, dass die Installation auf dem Putz montiert wird.

Möchte man einen Unterputz-Bewegungsmelder montieren, kann man die Dose des Lichtschalters verwenden. Dazu wird der Lichtschalter ausgebaut, und die Drähte des Bewegungsmelders können angeklemmt werden. Das geht ganz einfach: Zuerst wird die stromführende Ader in die Klemme mit der Bezeichnung L , der Neutralleiter in die Klemme N und die Ader für die Lampe in die Klemme mit dem Lampensymbol bzw. . eingeklemmt. Bei einem Melder mit Zwei-Draht-Technik kann man den Neutralleiter weglassen. Ist alles fertig angeschlossen und eingestellt, ist der Bewegungsmelder auch schon startklar!

Übrigens ist es sinnvoll, gleich alle anderen Schalter für diese Lampe mit abzuklemmen – das mindert die Gefahr von Kurzschlüssen. Die Schalter werden schließlich durch den Melder ersetzt. Wo vorher Schalter und Steckdose waren, ist jetzt eine praktische Bewegungsmelder-Steckdosen-Kombination.

Funkmelder und Nachtlichter

Besondere Bedingungen fordern besondere Lösungen. Nicht immer sind die Leitungen so verlegt, wie man sie gerne hätte. Funk-Bewegungsmelder steuern unabhängige Leuchtquellen per Funk an. Wetterfeste Modelle sind auch für den Außenbereich geeignet. Wer Schluss mit der nächtlichen Suche nach dem Lichtschalter machen möchte, nutzt Nachtlichter mit Bewegungsmelder. Diese werden meist mit Batterien betrieben oder einfach in die Steckdose gesteckt werden, funktionieren im Innenbereich also ganz ohne Montage. Die LED-Nachtlichter sind dabei die sparsamste Variante.

Bewegungsschalter sind praktisch, einfach zu installieren und eine tolle Möglichkeit, sein Zuhause vor Einbrechern zu schützen. Bei allen Fragen, aber auch bei Unsicherheiten bei Arbeiten an elektrischen Anlagen, ist es immer am besten einen Fachmann zu kontaktieren.

www.kopp.eu

Sicherheit, Licht, Haus, Garten, Gewusst wie

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